Was Familien uns am häufigsten fragen
Ehrliche Antworten aus über drei Jahrzehnten Werkstattpraxis. Wenn Ihre Frage fehlt: Rufen Sie uns an – auch dafür sind wir da.
Preis & Bestellung
Was kostet ein handgeschmiedetes Grabkreuz?
Der Preis richtet sich nach Größe, Ornamentik und Ausstattung. Schlichte handgeschmiedete Kreuze beginnen im unteren vierstelligen Bereich; reich verzierte Kreuze mit Christusfigur und Namenstafel kosten entsprechend mehr.
Sie erhalten vor jeder Beauftragung ein festes Angebot inklusive Lieferung – innerhalb von 24 Stunden, unverbindlich. Ausführlich: Was kostet ein Grabkreuz? – der Ratgeber.
Wie läuft eine Bestellung ab?
Sie melden sich telefonisch oder schriftlich, wir besprechen Modell, Größe und Wünsche. Danach erhalten Sie Angebot und Zeichnung. Erst wenn Sie in Ruhe entschieden haben, beginnt die Arbeit am Feuer. Eine Anzahlung wird bei Auftragserteilung fällig, der Rest nach Lieferung bzw. Aufbau.
Muss ich mich schnell entscheiden?
Nein. Unsere Angebote bleiben gültig, und wir fassen nicht nach. Ein Grabmal darf warten, bis die Familie so weit ist – auf vielen Friedhöfen steht im ersten Jahr ohnehin ein provisorisches Kreuz, bis sich das Erdreich gesetzt hat.
Gibt es die Kreuze auch fertig auf Lager?
Nein – jedes Kreuz wird erst nach Bestellung gefertigt, in Ihrer Größe und Ausführung. Genau das unterscheidet ein geschmiedetes Unikat von Serienware. Gelegentlich haben wir Ausstellungsstücke; fragen Sie gern nach.
Friedhof & Genehmigung
Brauche ich für ein Grabkreuz eine Genehmigung?
Auf den meisten Friedhöfen in Deutschland und Österreich ja: Die Friedhofssatzung bzw. Friedhofsordnung regelt Material und Maße von Grabmalen, und das Kreuz wird bei der Verwaltung angemeldet oder beantragt.
Das klingt bürokratischer, als es ist: Wir bereiten Zeichnung, Maße und Materialangaben für Sie vor. Schritt für Schritt erklärt im Ratgeber Genehmigung.
Sind schmiedeeiserne Kreuze auf jedem Friedhof erlaubt?
Auf fast allen. Schmiedeeiserne Grabkreuze gehören zur traditionellen Friedhofskultur und sind in den allermeisten Satzungen ausdrücklich zugelassen – oft sogar erwünscht, weil sie filigran wirken. Einzelne Reihengrab- oder Rasenfelder haben Sonderregeln; das klären wir vorab mit Ihrer Verwaltung.
Wer kümmert sich um die Standsicherheit?
Grabmale müssen standsicher gegründet sein. Unsere Kreuze stehen auf geschmiedeten Bodenankern, die einbetoniert oder in einen Sockel gesetzt werden. Übernehmen wir den Aufbau, dokumentieren wir die Gründung für die Friedhofsverwaltung.
Was passiert nach Ablauf der Grabnutzung?
Ein Schmiedekreuz ist – anders als ein tonnenschwerer Stein – ohne Aufwand abbaubar und kann weiterverwendet werden: auf einem neuen Grab, als Andenken im Garten oder restauriert für die nächste Generation. Viele unserer Kreuze begleiten Familien über mehrere Gräber hinweg.
Material & Haltbarkeit
Wie lange hält ein Grabkreuz aus Schmiedeeisen?
Viele Jahrzehnte – oft länger als die Grabnutzungsdauer. Die Feuerverzinkung schützt das Eisen dauerhaft vor Rost; historische Schmiedekreuze auf Alpenfriedhöfen sind teils über 100 Jahre alt. Details im Ratgeber Material & Pflege.
Rostet das Kreuz? Muss ich es pflegen?
Nein und kaum. Nach dem Schmieden wird jedes Kreuz feuerverzinkt und patiniert bzw. lackiert – dadurch braucht es praktisch keine Pflege. Wer möchte, wischt es gelegentlich ab; alle paar Jahre kann eine dünne Wachsschicht die Patina auffrischen.
Was ist der Unterschied zwischen geschmiedet und geschweißt?
Geschmiedete Kreuze werden am Feuer aus massivem Eisen geformt – jedes Ornament ist ein Unikat mit sichtbarer Handschrift. Geschweißte Serienkreuze werden aus vorgefertigten Katalogteilen zusammengesetzt. Man erkennt echte Schmiedearbeit an organischen Übergängen, Hammerspuren und leichten Unregelmäßigkeiten – genau darin liegt ihre Würde.
Welche Farben und Oberflächen gibt es?
Klassisch sind Anthrazit und Schwarz, silbern gewischte Patina und warme Kupfertöne. Dazu kommen Akzente: vergoldete Sonnen, Bronzefiguren, farbig gefasste Details. Alle Oberflächen liegen auf feuerverzinktem Eisen – die Farbe ist Gestaltung, der Zink der Schutz.
Kann ein altes, rostiges Kreuz restauriert werden?
Ja, sehr oft lohnt sich das. Alte Familienkreuze werden bei uns entrostet, geschmiedete Fehlstellen ergänzt, neu verzinkt und patiniert – so bleibt das Erbstück erhalten. Schicken Sie uns Fotos, wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich die Restaurierung lohnt.
Lieferung & Aufbau
Wie lange dauert die Anfertigung?
In der Regel mehrere Wochen ab Auftrag – Schmieden, Feuerverzinken und Patinieren geschehen in Handarbeit. Den verbindlichen Termin nennen wir im Angebot. Bis dahin kann ein provisorisches Holzkreuz auf dem Grab stehen; das ist auf fast allen Friedhöfen üblich.
Liefern Sie auch zu meinem Friedhof?
Wir liefern in ganz Deutschland und Österreich – vom Alpendorf bis an die Küste. Die Lieferung ist im Angebotspreis enthalten. Mehr dazu unter Lieferung & Aufbau.
Wer baut das Kreuz auf?
Wie Sie möchten: Wir übernehmen den kompletten Aufbau inklusive Fundament – oder Sie beauftragen Ihren örtlichen Steinmetz bzw. bauen mit unserer Anleitung selbst auf. Der Bodenanker und alle Maße sind vorbereitet.
Kann eine Namenstafel später ergänzt oder geändert werden?
Ja. Tafeln können nachgraviert, ergänzt oder getauscht werden – etwa wenn in einem Familiengrab ein weiterer Name hinzukommt. Das Kreuz bleibt dabei meist auf dem Grab stehen.
Ihre Frage war nicht dabei?
Dann stellen Sie sie uns direkt – am Telefon oder schriftlich. Sie sprechen mit der Werkstatt, nicht mit einem Callcenter.