Über uns

Handwerk in Familienhand

Unsere Schmiede steht am Fuß der Julischen Alpen in Slowenien, wenige Kilometer hinter der österreichischen Grenze, seit 1989 in Familienhand.

Handgeschmiedetes Radkreuz im Detail, genietete Strahlen und geschmiedete Rosette aus unserer Werkstatt

Vom Hoftor zum Grabkreuz


Angefangen hat alles mit Zäunen, Toren und Geländern für die Höfe der Umgebung. Mit den Jahren kamen immer öfter Familien mit einer anderen Bitte in die Werkstatt: einem Kreuz für das Grab der Eltern oder Großeltern.

Aus diesen Bitten wurde eine stille Spezialität. Heute entstehen bei uns vor allem Grabkreuze: nach eigenen Entwürfen, nach historischen Vorbildern aus dem Alpenraum und nach den Wünschen der Familien, die zu uns kommen. Entworfen und geschmiedet werden sie von Schmiedemeister Bruno Kalčič, gemeinsam mit Ben, Gregor und Dušan aus unserem Werkstatt-Team.

In dieser Werkstatt wissen wir: Ein Grabkreuz schmiedet man nicht nebenbei.

Das Handwerk

Was handgeschmiedet wirklich heißt


Viele „Schmiedekreuze” im Handel sind geschweißte Serienware aus Katalogteilen. Bei uns heißt geschmiedet: am Feuer geformt, Stück für Stück. Eine Schweißfackel kommt nicht zum Einsatz. Das Kreuz hat keine Schweißnähte und glatte Übergänge; Schweißnähte wären besonders anfällig für Rost.

I

Feuer

Massives Eisen wird in der Esse auf 750 bis 1.250 °C gebracht, erst dann ist es weich genug, um es zu formen, ohne dass es reißt.

II

Amboss

Voluten, Blätter und Rosetten entstehen unter dem Hammer. Jeder Schlag bleibt sichtbar.

III

Zinkbad

Das fertige Kreuz wird feuerverzinkt: Bei 450 °C verbindet sich Zink mit dem Eisen und schützt es Jahrzehnte vor Rost.

IV

Patina

Zum Schluss wird die Oberfläche von Hand gestaltet: Schwarz Matt oder Schwarz Matt mit Silber- bzw. Kupferpatina.

Wie eine geschmiedete Rose für unsere Grabkreuze entsteht, zeigt unser Video „In The Heart of the Forge: Making an Iron Rose“ auf YouTube. Weitere Einblicke in die Werkstatt: „Forging a calla rose“ und unser YouTube-Kanal.

Unsere Heimat

Warum aus den Julischen Alpen?


Das Schmiedehandwerk hat in den slowenischen Alpentälern eine jahrhundertealte Tradition. Die Eisenwerke von Jesenice prägten die ganze Region, und unsere Werkstatt in Blejska Dobrava, nahe dem Bleder See, steht in dieser Tradition.

Für Sie heißt das: alpenländische Formensprache, wie sie auch auf bayerischen und österreichischen Friedhöfen zu Hause ist, und kurze Wege. Nach Villach fahren wir eine halbe Stunde, nach München drei.

Geliefert wird frei Haus in alle Länder der Europäischen Union. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist deutlich besser als bei Anbietern in den Nachbarländern, weil Sie direkt bei der Werkstatt kaufen.

Strahlenkranz-Grabkreuz auf einem Friedhof am Alpenrand
Werkstatt
Blejska Dobrava, Slowenien (EU)
Gegründet
1989 · Familienbetrieb
Liefergebiet
Alle EU-Länder frei Haus, weitere Länder auf Anfrage

Lernen Sie uns kennen

Am Telefon erreichen Sie direkt die Werkstatt, die Menschen, die Ihr Kreuz schmieden werden.